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Hotmelt-Moulding
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Entwicklung

Hotmelt-Moulding: Umspritzen druckempfindlicher Bauteile

Hecht + Dieper realisiert durch den Einsatz des Schmelzklebstoffs Macromelt eine dichte Umspritzung einer Antennenspule in einer Kunststoffträgerplatte. Hotmelt Moulding auf Basis von Polyamid bietet in diesem Beispiel eine günstige Alternative zu herkömmlichen Vergussmassen auf Polyurethan- oder Epoxidharzbasis.

Anders als beim klassischen Kunststoffspritzgussverfahren erfolgt die Verarbeitung des Hotmelts bei einem wesentlich niedrigeren Einspritzdruck. Der niedrigere Einspritzdruck hat den Vorteil, dass elektronische Bauteile direkt umspritzt werden können, ohne sie zu beschädigen.

Die Schmelzklebstoffe werden bei Temperaturen zwischen 180°C und 240°C verarbeitet. Sie können Temperaturen von –40°C bis 140°C ausgesetzt werden. Die Haftungseigenschaften auf PA, PBT oder anderen polaren Kunststoffen ist sehr gut.

Thermische Vergusswerkstoffe aus Polyamid sind auch aus ökologischer Sicht vorteilhaft, da sie aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, bei der Verarbeitung keine chemischen Reaktionen stattfinden und keine Lösungsmittel freigesetzt werden.

Elektroindustrie

Umspritzung einer Antennenspule

 

Das Umspritzen empfindlicher Bauteile erfolgt im Hotmelt-Moulding-Verfahren unter sehr geringem Druck.

Potenzial

Vorteil Kunststoff!

Innovative Kunststoffkomponenten bieten Entwicklungspotenzial: Metallsubstitution, Mehrkomoponentenspritzguss, Kunststoff-Metall-Verbindungen, High-Tech-Compounds.

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